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Darstellung:  Defizite im ÖPNV

Defizite im ÖPNV

Die Zustandsanalyse: Öffentlicher Verkehr

Piktogramm: Bus

Bürgerinnen und Bürger können ihre Ziele in Darmstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen, das Stadtgebiet ist – mit wenigen Ausnahmen – fast flächendeckend erschlossen (Einzugsbereich der Haltestellen: 300 m in der Kernstadt, 500 m in den äußeren Stadtteilen).

Das städtische ÖPNV System aus Straßenbahnen und Buslinien ist radial auf den zentralen Verknüpfungspunkt Luisenplatz ausgerichtet. Damit sind nur ausgewählte wichtige Beziehungen ohne Umsteigen gewährleistet. Tangentiale Verbindungen (Buslinie R) werden nur eingeschränkt angeboten, ein Stadtteilbus-System (Linien A und EB) ist in Ansätzen vorhanden.

Das Fahrtenangebot ist ausnahmslos vertaktet, in der Regel wird ein 15-Min-Takt erreicht. Allerdings besteht dieses Angebot nicht zu allen Zeiten durchgängig. Insbesondere abends sind einzelne Stadtteile, z.B. Arheilgen und Eberstadt, nur teilweise angebunden und auch wichtige Stadt-Umland-Beziehungen z.B. nach Pfungstadt sind z.T. unzureichend bedient. Erhebliche Verknüpfungsmängel bestehen in Darmstadt im Spätverkehr am Hauptbahnhof.

Wichtigste Haltestelle für Regionalbusse ist der Mathildenplatz. Die Verknüpfung mit dem städtischen ÖPNV am Luisenplatz ist allerdings verbesserungsbedürftig.

Zur Beschleunigung des ÖPNV wurden in den letzten Jahren an vielen Ampeln Vorrangschaltungen für Bahnen und Busse eingerichtet. Auch die Einrichtung von separaten Busspuren haben sich positiv ausgewirkt. Trotzdem entstehen zu Hauptverkehrszeiten Behinderungen insbesondere an den Einfallstraßen aus Richtung Weiterstadt, Nieder-Ramstadt und am Ostbahnhof. Hier liegen wichtige Ansatzpunkte für die Verbesserung des ÖPNV-Systems und für die Förderung der Erreichbarkeit von Darmstadt aus dem Umland.

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