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Darstellung: Anteile der relativen Verkehrsarten

Anteile der relativen Verkehrsarten

Darstellung:  Qualität des Verkehrsablaufes, Staugefährdete Bereiche

Qualität des Verkehrsablaufes, Staugefährdete Bereiche

Darstellung: Räumliche Orientierung Ziel-/ Quellverkehr (Kfz/24h)

Räumliche Orientierung Ziel-/ Quellverkehr (Kfz/24h)

Die Zustandsanalyse: Fließender Kfz-Verkehr

Piktogramm: Auto

Das Auto ist heutzutage für viele Menschen das wichtigste Verkehrsmittel sowohl für Wege in der Stadt, vor allem aber für Wege von/nach außerhalb. Gemessen am gesamten Kfz-Verkehr entfallen in Darmstadt ca. zwei Drittel aller Kfz-Fahrten auf den Zielverkehr nach und den Quellverkehr aus der Stadt. Lediglich 8% Prozent der Kfz-Fahrten treten als Durchgangsverkehr auf, wobei der Schwerlastverkehrsanteil hier besonders hoch ist und sich dieser Verkehr auf wenige Straßen (z.B. Landgraf-Georg-Straße, Cityring, Bleichstraße, Rheinstraße) konzentriert. Ein Viertel aller Kfz-Fahrten werden innerhalb der Stadt unternommen (Binnenverkehr).

Ein Großteil des Kfz-Verkehrs wird von Pendlern verursacht, für die das Oberzentrum Darmstadt wichtiger Arbeitsplatz-, Ausbildungs- und Versorgungsstandort ist. Fast die Hälfte der Einpendler kommt dabei aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, und hier sind es insbesondere die angrenzenden Kommunen (Kragengemeinden) die das Verkehrsaufkommen bestimmen.

Innerhalb des städtischen Straßennetzes kommt es zu den morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten immer wieder zu Überlastungserscheinungen. Besonders betroffen sind in der Morgenspitze Rheinstraße, Landgraf-Georg-Straße, Heinrichstraße, Karlsruher Straße und Martin-Luther-King-Ring; in der Abendspitze sind dies Kasinostraße; Rhönring-Spessartring, Heinrichstraße, Rüdesheimer Straße, Landskronstraße und Otto-Röhm-Straße.

Darmstädter Bürgerinnen und Bürger, die an Hauptverkehrsstraßen wohnen, haben unter den Auswirkungen des Kfz-Verkehrs in mehrfacher Hinsicht zu leiden: zu viel, zu laut, zu schnell. Zur Reduzierung der Verkehrsbelastungen werden verschiedene Ergänzungen im Straßennetz diskutiert, die bei der weiteren Bearbeitung des Verkehrsentwicklungsplans hinsichtlich ihrer Wirksamkeit geprüft werden.

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